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☀️ UV-Schutz ist nicht gleich Hitzeschutz

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Wenn über Belastungen am Arbeitsplatz gesprochen wird, werden UV-Schutz und Hitzeschutz häufig gleichgesetzt. In der Praxis handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Themen – auch wenn sie oft gemeinsam auftreten.

Gerade bei der Auswahl von Berufs- und Schutzkleidung ist diese Unterscheidung wichtig. Denn je nach Arbeitsumgebung entstehen völlig unterschiedliche Anforderungen an Schutzfunktion, Materialien und Tragekomfort.


Mann der in Arbeitskleidung bei sonnigem Wetter auf einem Berg steht

UV-Schutz: Schutz vor Sonnenstrahlung

UV-Schutz schützt Mitarbeitende vor ultravioletter Strahlung der Sonne. Diese Strahlung ist unsichtbar, kann Haut und Augen jedoch langfristig belasten.

Typische Einsatzbereiche mit hoher UV-Belastung sind:

✔ Arbeiten im Freien

✔ Hochbau und Straßenbau

✔ Arbeiten im Gebirge oder auf großen Höhen

✔ Landwirtschaft

✔ Arbeiten auf reflektierenden Flächen wie Schnee oder Wasser

Gerade im Gebirge ist die UV-Strahlung oft besonders intensiv – obwohl die Temperaturen vergleichsweise niedrig sein können. Mitarbeitende benötigen dort häufig einen hohen UV-Schutz, jedoch nicht automatisch Hitzeschutz.



Mann der eine Arbeit macht bei der er extremer Hitze ausgesetzt ist

Hitzeschutz: Schutz vor Wärme und Hitzestress

Hitzeschutz schützt hingegen vor hohen Temperaturen, Wärmestrahlung oder starker thermischer Belastung.

Dabei muss nicht zwingend direkte Sonneneinstrahlung vorhanden sein.

Typische Arbeitsbereiche mit hoher Hitzebelastung sind:

✔ Hochöfen

✔ Gießereien

✔ Produktionsbereiche mit hoher Prozesswärme

✔ Schweißarbeitsplätze

✔ abgeschirmte Labore oder technische Anlagenräume

Hier geht es darum, Mitarbeitende vor Hitzestress, Überhitzung oder Wärmestrahlung zu schützen.

Die Anforderungen an die Schutzkleidung unterscheiden sich dabei deutlich vom klassischen UV-Schutz.



Warum die richtige Differenzierung wichtig ist

Viele Unternehmen suchen nach „leichter Sommerkleidung“ oder „atmungsaktiver PSA“. Entscheidend ist jedoch zunächst die Frage:

➡ Welche Belastung liegt tatsächlich vor?

➡ UV-Strahlung?

➡ Wärmestrahlung?

➡ Oder beides gleichzeitig?

Denn nicht jede Kleidung mit UV-Schutz bietet automatisch ausreichenden Hitzeschutz. Und nicht jede hitzebeständige Kleidung schützt gleichzeitig vor UV-Strahlung.


✅ Fazit

UV-Schutz und Hitzeschutz hängen oft zusammen, sind aber nicht dasselbe.

Eine professionelle Auswahl von Berufs- und Schutzkleidung sollte deshalb immer auf die tatsächliche Belastung am Arbeitsplatz abgestimmt werden. Nur so lassen sich Schutz, Komfort und Funktionalität sinnvoll miteinander verbinden.


2 Arbeiter Rücken an Rücken die unterschiedliche Szenarien präsentieren, bei denen sie Hitzeschutz benötigen

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