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Vor bereits 75 Jahren als „einfaches Handelsunternehmen“ gestartet, ...

... hat sich die ­Ötscher Berufskleidung Götzl GmbH mittlerweile zu einem ­internationalen Spezialisten

für Berufs- und Firmenkleidung entwickelt.


Schon ein Dreivierteljahrhundert, oder umgerechnet vier Familiengenerationen, umfasst die Historie des Amstettner Unternehmens Ötscher Berufskleidung Götzl GmbH. Im Jahr 2016 verzeichnete man den jüngsten Generations­wechsel, als Ing. Mag. Thiemo Götzl seinem Vater Mag. Dieter Götzl als Geschäftsführer nachfolgte.


„Es hat sich viel getan seit der Gründung unserer Firma durch meinen Groß- und Urgroßvater“, erzählt Thiemo Götzl. „Bei den Produkten wie bei den Herstellungsprozessen, vor allem im Hinblick auf ­soziale, Qualitäts- und Umweltstandards!“ Denn Berufskleidung ist heute wesentlich modischer und deutlich funktioneller als noch in den Anfangsjahren des Familien­unter­nehmens, das 1947 in einer kleinen Holz­baracke als Handelsfirma gegründet wurde,


sich seit 1954 ausschließlich mit Berufskleidung beschäftigt und 1958 den noch heute bestehenden Namen erhielt.


„Unser Bestreben ist es, die Corporate Identity von Firmen in der Kleidung umzusetzen, unabhängig davon, wie groß die Firma ist“, bringt Thiemo Götzl die Ötscher-Firmen­philosophie auf den Punkt. „Wir produzieren fast ausschließlich in Europa, knapp zehn Prozent der Gesamtmenge sogar in Amstetten!“ Warum es nicht 100 Prozent sind, dafür hat er eine einleuchtende Erklärung: „Europa hat längst nicht mehr die Kapazitäten, um die geforderten Mengen herstellen zu können! 200.000 Hosen bekomme ich einfach nicht!“


Automobilproduzenten locken Arbeitskräfte

Wie sich Zeiten ändern und Märkte verlagern, illustriert er anhand eines Beispiels: „Der größte Konkurrent für die Bekleidungsindustrie in Europa sind derzeit Kabelbäume! Die großen Automobilproduzenten locken Arbeitskräfte aus den Südostregionen mit deutlich besseren Löhnen zu sich und verursachen so einen Mangel für unsere Industriesparte!“


Das große Plus von Ötscher: Das Amstettner Unternehmen arbeitet seit Jahrzehnten mit exklusiven Partnerbetrieben zusammen und hat damit aufs richtige Pferd gesetzt, wie auch Corona gezeigt hat. Die Lieferanten sind mit dem Auto bzw. LKW erreichbar und nur wenige Hundert Kilometer von Amstetten entfernt. Das hält die Lieferkette am Laufen und schafft Sicherheit.

Nachhaltig und von höchster Qualität

Qualität und Sicherheit sind zwei der wichtigsten Kriterien, mit denen die „Berufskleidung mit dem Stern“ seit Jahrzehnten bei ihren Kunden punkten kann. Produkte durchlaufen regelmäßig die anspruchsvollsten Prüfungen – Stichwort ISO 9001, ISO 14001, amfori BSCI (Business Social Compliance Initiative), OEKO-TEX STANDARD 100 by ÖKOTEX®. Mit ILF (Industrial Laundry Friendly) gekennzeichnete Ötscher-Produkte sind besonders geeignet für die Industriewäsche. Bei der Entwicklung, dem Design und der Verarbeitung wird besonderes Augenmerk auf die Anforderung moderner Wäschereien gelegt. Insbesondere die verwendeten Materialien, wie Stoffe, Zipper, Knöpfe und Accessoires, aber auch die Drucke, Embleme und Transfers erfüllen höchste Ansprüche bei Gewährleistung der Funktionalität.


Beim Herstellungsprozess, also der Verarbeitungsqualität, Materialauswahl, Schnittführung usw., gehen die Amstettner Berufskleidungsprofis keinerlei Kompromisse ein – Ötscher ist hier seit Jahrzehnten strenger als der Markt. Wenn die EU erst jetzt über Richtlinien gegen „Fast Fashion“ verhandelt, so hat sich Ötscher das schon vor vielen Jahren zur Prämisse gemacht. „Nachhaltigkeit ist schon lange unser Thema“, streicht Geschäftsführer Götzl hervor. „Wir machen uns Gedanken, wie langlebig Berufskleidung sein kann, wie sich Mischgewebe am Ende einer Nutzungsdauer entsorgen lassen. Und wir garantieren jetzt schon, dass wir nachhaltig produzieren. Das können nicht alle in der Branche von sich behaupten!“


Thiemo Götzl weiter: „Immer mehr Firmen sehen sich der Nachhaltigkeit, dem Umweltschutz, den sozialen Vorgaben, wie keine Kinderarbeit, begrenzte Arbeitszeiten, gerechtere Löhne, sowie gewerkschaftlichen Organisationen verpflichtet. Unternehmen wie die Volkswagen Gruppe oder auch Mazda Europe stellen hier hohe Standards an Ihre Lieferanten. Ötscher zählt beide, als Beispiel, zu seinen langjährigen Kunden für die Werkstattbekleidung europa- und auch weltweit!“


Ähnlich verhält es sich bei Schutzkleidung (Flammschutz, Chemikalien oder Störlichtbögen). Neben dem Aspekt der langen Funktionalität (z. B. High Visibility) liegt hier der Fokus ebenso stark auf der Sicherheit. Dazu muss man wissen: Allein die Entwicklung einer GORE TEX High Visibility Jacke, wie sie zum Beispiel die Deutsche Bahn verwendet, kostet das Amstettner Unternehmen über 20.000 Euro. Das Prüfsiegel gilt dann fünf Jahre, wobei jährlich unangemeldet Stichproben aus dem Sortiment gezogen werden. Des Weiteren schlägt sich eine einzige Jacke bei Ötscher mit bis zu 240 Minuten Nähzeit zu Buche.


Einzigartigkeit durch Individualität

Eine besondere Stärke von Ötscher ist die Individualität. „Wir haben ca. 3.400 aktive Kunden angelegt, bieten rund 5.000 verschiedene Artikel an, führen in unserem Lager 280.000 Teile und liefern in 30 Länder der Welt“, so Götzl. „Custom made“ heißt der Überbegriff, unter dem das große Angebot aufgegliedert ist. Dieses beginnt bei klassischen Teilen, wie Hosen, Jacken, Shirts, Polos, Hemden etc., die in bis zu 25 Größen und auch Kleinstserien mit Logos bzw. farblich an Kundenwünsche angepasst werden.


Das Ende der Fahnenstange sind völlig eigenständig produzierte Kollektionen, die es bei Nachbestellungen sogar schon ab einem Stück gibt. „Die Stärke, individuell auf Kunden eingehen zu können, macht uns einzigartig in der Branche“, ist Thiemo Götzl überzeugt.


Ötscher bietet auch Standardlinien über einen Onlineshop an. Dazu stehen Polos, T-Shirts, Hemden und Sweater in großer Auswahl ab Lager zu geringen Preisen zur Verfügung.


Stolz auf ein starkes Team

Stolz ist Götzl nicht zuletzt auf seine Mitarbeiter. „Wir sind ein starkes und gut eingespieltes Team mit vielen verdienten Damen und Herren!“ Und stolz ist der Ötscher-Geschäftsführer auch auf seinen Vater: „Es ist ein großes Glück, dass ich ihn habe und seinen reichen Erfahrungsschatz auch im wohlverdienten Ruhestand noch nutzen kann!“


Einen gemeinsamen Wunsch haben Vater und Sohn Götzl: „Wäre schön, wenn die verantwortlichen Einkäufer im öffentlichen und privaten Sektor auch die regionale Herkunft mehr gewichten würden. Die Wert­schöp­fung nationaler Hersteller sichert unser aller Wohlstand und den einkaufenden Firmen bessere Produkte. Dafür stehen wir seit 75 Jahren, und dafür schlägt unser Herz auch in Zukunft – als verlässlicher Partner für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand!“ (red./PR) www.oetscher.com



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