Expertenwissen: Industriewäschetauglichkeit – warum sie kein Standard ist
- marketing0556
- vor 6 Tagen
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Aktualisiert: vor 5 Tagen

Industriewäschetauglichkeit wird oft vorausgesetzt, ist aber weder bei klassischer Arbeitskleidung noch bei Shirts, Sweatern oder Stretchprodukten selbstverständlich. Viele Textilien sind für Haushaltswäsche ausgelegt – nicht für die deutlich höheren Belastungen in der professionellen Aufbereitung.
Was Industriewäsche wirklich bedeutet
Industriewäsche unterscheidet sich grundlegend von privater Pflege:
· höhere Waschtemperaturen
· starke mechanische Belastung
· alkalische Waschchemie
· häufige Trockner- und Finishingprozesse
· viele Wiederholungszyklen über die gesamte Nutzungsdauer
Produkte müssen darauf konstruktiv vorbereitet sein – Material, Nähte, Zutaten und Farben gleichermaßen.
Herausforderungen bei nicht-stretchigen Stoffen
Auch bei klassischer Arbeitskleidung zeigen sich häufig Schwächen:
· Einlaufen durch unzureichende Vorbehandlung
· Farbveränderungen (Vergrauen, Ausbluten)
· Formverlust bei Jacken und Oberteilen
· Verschleiß an Nähten und Taschen
· Versagen von Reißverschlüssen und Zubehör
Industriewäschetauglichkeit ist daher keine Produkteigenschaft, sondern Ergebnis konsequenter Material- und Konstruktionsentscheidungen.
Warum Stretch industriewäschetauglich zu machen besonders anspruchsvoll ist
Stretchmaterialien reagieren empfindlich auf:
· Hitze
· Chemie
· mechanische Beanspruchung
Typische Probleme bei ungeeignetem Stretch:
· Elastik verliert Spannkraft
· Material verhärtet oder wird spröde
· Rücksprungfähigkeit geht verloren
· Passform verändert sich dauerhaft
Industriewäschetauglicher Stretch erfordert daher:
· speziell ausgewählte elastische Fasern
· hitze- und laugenbeständige Materialmischungen
· stabile Gewebekonstruktionen
· abgestimmte Näh- und Verstärkungskonzepte
· geprüfte Farb- und Formstabilität
Das macht stretchige, wärmende und zugleich industriewäschetaugliche Produkte zur technischen Ausnahme, nicht zum Standard.
Unser Anspruch
Wir legen bei klassischer Arbeitskleidung, ebenso wie bei ergänzenden Produkten – etwa Shirts, Sweatern und Midlayern – konsequent Wert auf Industriewäschetauglichkeit. Unabhängig davon, ob es sich um robuste Oberbekleidung oder textile Basisschichten handelt.
Ziel: Produkte, die nicht nur im Einsatz funktionieren, sondern auch nach vielen Waschzyklen ihre Eigenschaften behalten.
Fazit
Industriewäschetauglichkeit ist kein Nebenthema. Sie entscheidet über:
· Lebensdauer
· Wirtschaftlichkeit
· gleichbleibende Optik
· dauerhafte Funktion
Besonders bei Stretch zeigt sich, wie hoch der technische Anspruch tatsächlich ist.




