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Expertenwissen: Industriewäschetauglichkeit – warum sie kein Standard ist

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Kollektion von drei Bildern die den Ablauf von industriewäschetauglicher Kleidung zeigen

Industriewäschetauglichkeit wird oft vorausgesetzt, ist aber weder bei klassischer Arbeitskleidung noch bei Shirts, Sweatern oder Stretchprodukten selbstverständlich. Viele Textilien sind für Haushaltswäsche ausgelegt – nicht für die deutlich höheren Belastungen in der professionellen Aufbereitung.


Was Industriewäsche wirklich bedeutet

Industriewäsche unterscheidet sich grundlegend von privater Pflege:

·        höhere Waschtemperaturen

·        starke mechanische Belastung

·        alkalische Waschchemie

·        häufige Trockner- und Finishingprozesse

·        viele Wiederholungszyklen über die gesamte Nutzungsdauer

Produkte müssen darauf konstruktiv vorbereitet sein – Material, Nähte, Zutaten und Farben gleichermaßen.


Herausforderungen bei nicht-stretchigen Stoffen


Auch bei klassischer Arbeitskleidung zeigen sich häufig Schwächen:

·        Einlaufen durch unzureichende Vorbehandlung

·        Farbveränderungen (Vergrauen, Ausbluten)

·        Formverlust bei Jacken und Oberteilen

·        Verschleiß an Nähten und Taschen

·        Versagen von Reißverschlüssen und Zubehör

Industriewäschetauglichkeit ist daher keine Produkteigenschaft, sondern Ergebnis konsequenter Material- und Konstruktionsentscheidungen.


Warum Stretch industriewäschetauglich zu machen besonders anspruchsvoll ist


Stretchmaterialien reagieren empfindlich auf:

·        Hitze

·        Chemie

·        mechanische Beanspruchung


Typische Probleme bei ungeeignetem Stretch:

·        Elastik verliert Spannkraft

·        Material verhärtet oder wird spröde

·        Rücksprungfähigkeit geht verloren

·        Passform verändert sich dauerhaft


Industriewäschetauglicher Stretch erfordert daher:

·        speziell ausgewählte elastische Fasern

·        hitze- und laugenbeständige Materialmischungen

·        stabile Gewebekonstruktionen

·        abgestimmte Näh- und Verstärkungskonzepte

·        geprüfte Farb- und Formstabilität


Das macht stretchige, wärmende und zugleich industriewäschetaugliche Produkte zur technischen Ausnahme, nicht zum Standard.


Unser Anspruch


Wir legen bei klassischer Arbeitskleidung, ebenso wie bei ergänzenden Produkten – etwa Shirts, Sweatern und Midlayern – konsequent Wert auf Industriewäschetauglichkeit. Unabhängig davon, ob es sich um robuste Oberbekleidung oder textile Basisschichten handelt.


Ziel: Produkte, die nicht nur im Einsatz funktionieren, sondern auch nach vielen Waschzyklen ihre Eigenschaften behalten.


Fazit


Industriewäschetauglichkeit ist kein Nebenthema. Sie entscheidet über:

·        Lebensdauer

·        Wirtschaftlichkeit

·        gleichbleibende Optik

·        dauerhafte Funktion

Besonders bei Stretch zeigt sich, wie hoch der technische Anspruch tatsächlich ist.

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